Shortbread ist ein klassisches schottisches Mürbeteiggebäck, das in Großbritannien gerne zum 5 O’Clock Tea gereicht wird. Das traditionelle Rezept besteht aus einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl. Das Vehältnis habe ich auch hier berücksichtigt, lediglich 100g Mehl durch Reismehl ersetzt. Ihr könnt auch Kartoffel- oder Maisstärke verwenden. Was genau ist im Grunde egal, wichtig ist nur dass ein Stärkeanteil vorhanden ist. Der macht die Plätzchen nämlich erst so schön mürbe.

Um doch ein wenig experimentieren zu können habe ich den Teig halbiert und einen TL Matchapulver eingeknetet. Das Ergebnis hat echt überzeugt und mir sogar noch besser geschmeckt als ohne Grüntee. Probierts einfach mal aus, da muss es dann zur Teatime auch kein traditionell schwarzer Tee sein, sondern ein grüner aus Japan vielleicht?

Wer es gerne weihnachtlicher mag, kann statt des Grüntees auch Stücke vom kandierten Ingwer zugeben.

shortbread

Das typische Muster der Kekse erhält man, wenn man die Kekse mit einer Gabel einsticht. Dadurch gehen die Kekse nicht auf und bleiben schön flach. Ist also nicht nur Deko. Die Kekse sind lange haltbar und sind daher von jeher ein beliebter Proviant.

Das Grünteepulver bekommt ihr in gut sortierten Asialäden, oder eben online. Wenn ihr das Pulver habt, könnt ihr auch gleich das Grünteeeis ausprobieren, oder den Gree Tea Latte.