Frohes Neues Jahr an alle meine Leser! Ich hoffe Ihr seid alle gut reingerutscht und habt schön gefeiert. Nach dem ganzen Süßkram aus der Weihnachtszeit folgen jetzt ein paar leichtere Gerichte. Die Figur und so, Ihr wisst ja… Deswegen gehts jetzt mit einem weiteren Garnelengericht für den Rezeptwettbewerb bei Lecker.de weiter. Ich habe nämlich zum ersten Mal Garnelen in Tempura frittiert.
Mein Fischhändler hatte wunderschöne Jumbo-Garnelen in der Auslage, deswegen hab ich die kleinen Garnelen links liegen lassen und zwei große Exemplare eingepackt.
Diesmal habe ich die Garnelen durch einen Tempurateig gezogen und frittiert. Diese Zubereitungsart kommt aus Japan. Dafür wird ein Teig aus Tempuramehl und Wasser angrührt. Vorzugsweise wird Reismehl verwendet, es funktioniert aber auch Weizenmehl. Aber da ihr ja alle das Shortbread nachgebacken habt, steht das Reismehl ja sowieso bei Euch im Schrank.
Alternativ zu Garnelen können auch verschiedene Gemüsesorten wie Paprika, Süßkartoffeln oder Karotten auf diese Weise frittiert werden und natürlich die obligatorischen Bananen zum Nachtisch.
Gebettet habe ich die Garnelen auf ein Topinamburpüree. Die Knolle hat ihren Ursprung in Mexiko und wurde in der vorkolumbianischen Zeit von Indianern kultiviert. Im 17. Jahrhundert fand die Knolle ihren Weg nach Europa und wurde als Nahrungs- und Futtermittel angebaut. Vor allem in Frankreich war Topinambur sehr beliebt, wurde aber in ganz Europa im 18. Jahrhundert von der Kartoffel verdrängt. Die Knolle hat einen leicht süßlichen Geschmack und ist eine schöne Abwechslung zur Kartoffel. Wenn ihr sie auf dem Wochenmarkt oder in einem Bioladen findet, nehmt sie ruhig mit und probiert sie mal aus. Man kann mit ihr eigentlich alles anstellen, was man auch sonst mit Kartoffeln macht.


