Endlich hat Flauschi es zu uns nach Hause geschafft. Flauschi ist eine Ente, die in der schönen Prignitz im verwandtschaftlichen Garten aufgewachsen ist, und nach der Schlachtung dort im Tiefkühler gewartet hat, bis sie eine Mitfahrgelegenheit nach Frankfurt bekam. Ich hätte mir ja noch gewünscht, dass Flauschi zu Lebzeiten täglich mit Teriyakisauce massiert wird, aber irgendwie wollte keiner diesen Job übernehmen. Macht nix, das Fleisch war aber auch so sehr zart.
Im Vorfeld hab ich schon die ganze Zeit überlegt, was ich mit der Ente anstelle wenn sie denn da ist. Und Arthurs Tochter hat mal wieder ein grandioses Rezept von Siebeck in ihrem Rezepteregister. Ente in Essig-Karamell-Sauce hörte sich einfach zu gut an, und bei der leckeren Sauce weiß man dann auch warum man so bekloppt engagiert ist, und zwei Tage lang einen Kalbsfond kocht. Nur mit dem Sherryessig war ich überfordert. Da hab ich zwölf Essigsorten im Haus, und der richtige soll nicht dabei sein? Stattdessen hab ich dann einfach Sherry und weißen Balsamico genommen. Da die Sauce grandios war, war das wohl nicht so schlimm.

Dazu gab es einen leckeren australischen Wein von der Hardy Wine Company. Ein Verschnitt aus Cabernet Sauvignon-,Merlot- und Syrahreben. Sehr lecker, wird nachgekauft.

Hier war Flauschi übrigens mit seinen Freunden noch unterwegs. Ich habe quasi Vorher-Nachher-Bilder.