Kartoffelsuppe

Wenn es zum Abendessen noch etwas Deftiges geben soll, das richtig satt und glücklich macht, aber nicht viel Arbeit erfodert, fällt die Entscheidung schnell auf eine cremige Kartoffelsuppe mit Rindswurst. Die Rindswurst kommt dabei von der Traditionsmetzgerei Gref Völsing, die die Wurst seit 1894 anbietet und in Frankfurt Kultstatus geniesst. In Frankfurt kommt jeder früher oder später mit Rindswurst in Kontakt, die wird in allen Imbissen oder Grillbuden genauso wie die normale Bratwurst vom Schwein angeboten.

Eine Zutatenliste für die Suppe zu erstellen ist ziemlich schwierig für mich, da ich immer grad die Sachen reinschmeisse, die noch da sind, und weg müssen. Kartoffeln und Zwiebeln bilden natürlich die Basis, eine Möhre und ein bißchen Sellerie wirken sich natürlich auch nicht negativ aus, sind aber kein Muss. Zum Abbinden nehme ich immer einen Becher Sahne. Beim letzten Mal war aber noch ein halber Becher Mascarpone im Kühlschrank. Das hat geschmacklich noch einiges rausgeholt. Abschmecken mache ich immer nach Lust und Laune. Manchmal kommt bei mir ein Schuss Balsamico mit in den Topf oder auch mal Portwein, oder beides. Ab und zu Chili. Das ist echt tagesformabhängig, und bringt bestimmt die Leser auf die Palme, die streng nach Rezepten kochen. Ich versuche jetzt einfach mal grob aufzuschreiben was ich alles in den Topf geschmissen habe.